• Schon die Ankunfts-Stadt Dover selbst ist sehenswert: Dover Castle, hoch über Stadt und Hafen gelegen, wurde im 12. Jahrhundert von den Normannen angelegt.

    Unweit davon gibt es eine Reihe weiterer wuchtiger Burgen. Nach einer halben Stunde Fahrzeit ist man bereits mitten im mittelalterlichen England, seiner gediegenen Wohnkultur, seiner dramatischen Geschichte: in Canterbury. Schon in der Normannenzeit wurde der Grundstein zur Gottesburg der Kathedrale gelegt. Hier erzählen Fremdenführer täglich einige hundert Mal die Geschichte von dem gestrengen Erzbischof Thomas Becket, der 1170 von königstreuen Rittern in seiner Kathedrale ermordet wurde, obwohl Heinrich II. es mit dem Beseitigen des papsttreuen Gegenspielers so wörtlich nicht gemeint hatte.

    Westturm und Krypta der ehrwürdigen Kathedrale sind romanisch. Der 1174 von einem Franzosen errichtete Chor war der erste gotische Bau in England. Die farbigen Fenster aus der Schule von Saint-Denis. Immer neue Durchblicke durch die Pfeiler und Bögen der dreischiffigen Basilika erwecken hier wie auch in Westminster Abbey, Salisbury, Winchester und anderen Kathedralen des Landes das Empfinden eines grenzenlosen, nie ganz zu erfassenden Raumes.

    Durch Parklandschaften nähert man sich London. In der Hauptstadt selbst lassen Urlauber, die ihrer Sinne noch mächtig sind, ihr Auto in der Hotelgarage und vertrauen sich zum ersten Kennenlernen einer der kombinierten Boots- und Autobusrundfahrten an. Abgesehen davon, dass manches sich erst dem Lebenskünstler zu Fuß erschließt: der Hyde-Park oder etwa das Vergnügungsviertel Soho. Englische Noblesse zeigt sich nirgends eindrucksvoller als in der Westminster Abtei: Seite an Seite mit den alten englischen Königen wurden hier für verdiente Bürgerliche Ehrenmale errichtet: Newton, Darwin, Watt, Stephenson, Chaucer, Händel, Dickens…

    Von London wird jeder ein anderes Bild mit nach Hause nehmen. Unvergesslich bleibt für den einen der Einkaufsbummel auf King’s Road, Bondstreet, Fulham Road, für den ändern die Teatime – Eindrücke im Ritz oder Dorchester-. Klaviermusik, Kronleuchter, Kaminfeuer, für den dritten ein Aufenthalt im unversehrten viktorianischen Pub The Camden Head an der Camden Passage mit ihren Antiquitätenläden.

    Wieder andere können sich tagelang bei den antiken Schätzen des Britischen Museums aufhalten, oder sie können sich nicht trennen von den viereinhalbtausend Gemälden der National Gallery am Trafalgar Square oder von den Kunstwerken, die von der Natur selbst geschaffen wurden, etwa den Mineralien im Naturhistorischen Museum. Auch die Menschen auf den Straßen können einem zur lieben Gewohnheit werden: Schwarze mit ihrem unerhört kunstvollen Rasta-Look, Inder, Chinesen, Malaien und die Jugend der Welt auf den Stufen von St. Pauls Cathedral.

    Wer London durch die westlichen Vorstädte verlässt, erreicht nach einer Fahrt durch grüne Wiesen- und Waldland Schäften das weithin sichtbare vorgeschichtliche Heiligtum vor Stonehenge. Eine erste Tempelanlage hat es hier bereits um das Jahr 2200 vor Christus gegeben, doch die vier Meter hohen und bis zu 50 Tonnen schweren Sandsteinblöcke, derer kreisrunde Anordnung heute noch zu erkennen ist, stammen aus der Bronzezeit um 1300 vor Christus. Als Herkunftsort dieser Riesensteine hat man ein Gebiet 30 Kilometer weiter nördlich ermittelt. Von dort müssen sie auf mächtigen Schlitten, die man über Rollen laufen ließ, hergebracht worden sein.

    16 Kilometer südlich von Stonehenge liegt Salisbury. Die Stadt wurde 1220 gegründet und gleichzeitig mit dem Bau ihrer Kathedrale begonnen, deren 121 Meter hoher Vierungsturm der höchste Kirchturm Englands ist. Ganz im Gegensatz zu französischen Kathedralen, die aus der Masse der Bürgerhäuser herauswachsen, haben solche englischen Kirchen ihrer weiten von Mauern umschlossenen Raum, in dem Wiesen und Blumenbeete zum Verweilen einladen und der auch ein Reservat für schöne mittelalterliche oder auch barocke Wohnhäuser bildet. Die Kirche von Salisbury ist das Meisterwerk des frühgotischen Stils, den man Early English nennt. Zwei Querschiffe kreuzen ein dreischiffiges Langhaus. An Pfeilern, Kapitellen und Fenstern gibt es vie Eigentümliches zu beobachten, und einige der Bischofsgrabfiguren werden in den Kunstgeschichten als Musterbeispiele erwähnt.

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    Nicht nur seiner Kathedrale wegen ist Salisbury einen Aufenthalt wert. Das Städtchen hat einen großen alten Marktplatz und viele schöne mittelalterliche Winkel, und wer sich für einige Tage in einem Gasthaus vor den Toren am Avon-Ufer niederlässt, hat sicher einen »good place« für Beschaulichkeit und Erholung gefunden.
    Auch in Winchester hält die gotische Kathedrale einen Superlativ bereit: Sie ist die längste europäische Kirche aus dem Mittelalter, von Wiesen innerhalb eines Mauerrings umgeben. Das riesige Langhaus wird von einem dreischiffigen Querhaus gekreuzt. Vom wuchtigen normannischen bis zum eleganten Perpendicularstil vereinigt die Kirche harmonisch kontrastierende Stilelemente der Zeit zwischen 1079 und 1404. In Winchester, der ehemaligen Residenzstadt, zeigt man in der Great Hall von 1235 den runden Tisch, an dem einst König Artus‘ berühmte Tafelrunde getagt haben soll.

    Wenige Kilometer weiter südlich bietet der bedeutende Seehafen Southampton ein ständig wechselndes Bild vom riesigen Öltanker bis zum eleganten Passagierschiff. In einem alten normannischen Stadttor und im Tudor House werden die Erinnerungen einer Jahrhunderte alten Stadtgeschichte bewahrt.

    Südwestlich und unmittelbar an der Küste liegt der alte Seehafen und Marinestützpunkt Portsmouth. Stärker als die Erinnerungen an den Dichter Dickens, der hier geboren wurde, erhielt sich das Andenken an Lord Nelson und die Schlacht von Trafalgar (18051. Nelsons Flaggschiff, die Victory, ist im Trockendock in seiner ganzen Pracht zu besichtigen. Ein Victory Museum informiert noch gründlicher über diese Zeit. Portsmouth hat bemerkenswerte alte Befestigungsanlagen, und auch eine Gottesburg fehlt nicht: die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, zu Ehren von Thomas Becket, dem Ermordeten, gebaut. Bekannter ist die fünfschiffige Kathedrale der östlich davon gelegenen Stadt Chichester mit ihrem eleganten Turm und einem separaten Glockenturm (1108 eingeweiht). Rund um die liebenswerte Altstadt kann man auf Teilen der Stadtmauer spazieren gehen, die auf römischen Fundamenten errichtet sind. Chichester ist auch reich an Häusern aus dem 18. Jahrhundert. Noch etwas näher als Dover ist für die Londoner das typische englische Seebad Brighton. Hier ist nicht nur an Erholung, sondern auch an alle Arten von Rummel und Amüsement gedacht. Ein Stück Asien in Europa stellt die Residenz des Prinzregenten dar, der später König Georg IV wurde: Der Royal Pavilion wurde im 18. Jahrhundert im indischen Mogulstil errichtet, die Luxuseinrichtung dagegen hält sich an chinesische Stilelemente. Auch Brighton ist einen Aufenthalt wert – vor allem im Sommer, wenn man mit den pflastermüden Londonern ihr geliebtes Seebad teilen möchte –> Reisebericht Grossbritannien

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    veröffentlicht am 20. September 2014
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