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  • Reisebericht Irland – Die grüne Insel der großen Kontraste

    Viel Zeit, sich auf ein überraschend anderes Land am Rande Europas einzustellen, hat derjenige, der Irland per Schiff und Eisenbahn über den Ärmelkanal und die Irische See erreicht.

    Als ich Informationsmaterial von der Irischen Fremdenverkehrszentrale anforderte, erhielt ich das Gewünschte mit einem Kärtchen, das neben den freundlichen Empfehlungen die Unterschrift »Deine Szamida W. « trug. Mag dies auch mit einem noch jungen Verhältnis zur deutschen Sprache zusammenhängen, so sprach mich damit doch etwas von einem spontanen Vertrauensverhältnis an, das ich später im Lande selbst bestätigt fand. Kaum hatten wir uns ein erstes Mal in der Hotelhalle umgesehen, da hatten wir schon Patricia als Hüterin der Hotel-Boutique kennengelernt. Patricia ist offenbar im Hinblick auf den Schutzheiligen der Insel, St. Patrick, ein beliebter Name. Patricia verkaufte uns nicht nur Mitbringsel aus ihrer Boutique, sondern wies uns auch darauf hin, dass am anderen Ende des Rings, im Städtchen Killarney, eine noch größere Auswahl zu haben sei – und sie schickte uns mit ihrem Mann und seinem Auto an dessen freiem Tag dorthin.

    Es hatte also nicht des Whiskey-Trinkens in einem Pub bedurft, um mit Iren ins Gespräch zu kommen. In Killarney allerdings lernten wir auch einen solchen Singing Pub kennen. Da saßen die jungen Leute nicht nur auf Hockern am Tresen und auf Stühlen um die Tische, sondern auch – Gitarre spielend und singend – auf den Bänken ringsum, und in einer Ecke zeigte der Farbfernseher ein kaum beachtetes historisches Drama.

    Die Iren brechen selten die Häuser ab, die von Auswanderern verlassen an den Landstraßen stehen; sie lassen sie zu malerischen Ruinen zerfallen, so dass sie sich den Kastell- und Abtei-Ruinen zugesellen, die der brutale Zerstörer Oliver Cromwell und andere englische Angreifer hinterlassen haben. »Cromwell was here« ist eine häufig benutzte Redensart. Der Schönheitssinn der Iren zeigt sich in bunt bemalten Fassaden und Mauern und gelegentlich auch in der Imitation eines italienischen oder spanischen Landsitzes. Kunstvoll angelegte Parks bilden die Ausnahme. Im Allgemeinen lässt man die Blumen am Straßenrand wuchern, wie sie der Herrgott erschaffen hat: kilometerlange Fuchsienhecken, die Schneeball-Haufen der Hortensien, Rhododendronbüsche. Auch die Kinder erfreuen sich eines wilden, aber gesunden Wachstums: Keiner schickt sie vor zehn Uhr abends zu Bett oder vor neun Uhr morgens in die Schule!

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    Gesamt – lrland hat fünf Millionen Einwohner – in Nordamerika dagegen leben fünfundzwanzig Millionen Iren, zu denen zum Beispiel auch die Kennedys gehören. Im Ganzen gesehen, eine höchst eigenwillige Nation, deren Dynamik heute jenseits der Grenzen und des Meeres stärker wirksam ist als im Lande selbst – wie in der Zeit des frühen Christentums, als irische Mönche in Mitteleuropa Klöster und damit Kulturzentren gründeten. Das irische Mutterland ist oft unterdrückt und verwüstet worden. Das schlimmste Ereignis aber war die Hungersnot von 1845 bis 1849, die durch die rapide Ausbreitung der Kartoffelfäule verursacht wurde und 1,2 Millionen als Auswanderer aus dem Lande trieb.
    Wer heute sein Luxushotel verlässt und das Lebensmittelgeschäft oder die Bank um die Ecke als »Bruchbude« empfindet, sollte nicht Kultur und Zivilisation verwechseln. Vielleicht sitzt hinter dem klapprigen Postschalter ein Mann, der sich souverän in der europäischen Literatur auskennt. Mehr über diese Menschen erzählt A. E. Johann, der ihr Wesen so charakterisiert: »…diese höchst liebenswürdige Mischung von Lässigkeit, Intelligenz, Verträumtheit, Katholizität und latenter Tollkühnheit. «

    Hochachtung verdient die Art, wie die Iren ihre alte Literatursprache, das Gälische, pflegen. „Man wird kaum ein Straßenschild finden, das nicht zweisprachig ist. Eltern bekommen eine Prämie, wenn die Kinder im Gälischen eine gute Note erhalten, und um Beamter zu werden, muss man diese alte Sprache beherrschen. Bei einem Folklore-Abend im Hotel entpuppte sich der Portier als flotter Fiedler, und eine Schar von Mädchen zeigte äußerst gewandt, wie sich die uralten Volkstänze mit amerikanischen Stepschritten vorführen lassen –> Reisebericht Irland

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    Reisebericht Irland – Die grüne Insel der großen Kontraste

    publiziert am 21. September 2014 und wird gelistet in der Kategorie Pressemitteilungen - News
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